[PM] GRÜNE JUGEND Göttingen fordert Klimaneutralität für die Stadt bis 2030

 

Der Stadtvorstand von Bündnis 90/Die Grünen forderte jüngst die Verpflichtung der Stadt Göttingen zur Klimaneutralität bis 2030 in Verbund mit einem wissenschaftlichen Gutachten. Das Gutachten soll Maßnahmen erarbeiten, mithilfe derer auch die Stadt Göttingen ihren Beitrag leisten kann, das notwendige Ziel der Begrenzung der Erderwärmung von 1,5 Grad zu gewährleisten. Diesen Forderungen schließt sich die GRÜNE JUGEND Göttingen mit Nachdruck an. Der bisherige Masterplan 100% Klimaschutz der Stadt peilt das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 an. Damit bleibt der „Masterplan“ weit hinter den Forderungen der Initiative Göttingen Zero, sowie Fridays for Future und den Scientists for Future zurück. Auch das Ziel der Grünen Stadtratsfraktion, bis 2030 statt einer Klimaneutralität nur eine Reduzierung der aktuellen CO2-Emmissionen zu erreichen, greift zu kurz. Mit dem Ziel der Klimaneutralität bis 2030 würde Göttingen seiner Verantwortung gerecht werden und seinen Teil zur Krisenbewältigung beitragen.

 

Dazu die Sprecherin Leonore Merth der GRÜNEN JUGEND Göttingen:

„Das bisherige Ziel der Klimaneutralität bis 2050 wird den durch die Erderwärmung entstehenden Problemen nicht gerecht. Der Klimawandel wird immer mehr Menschen dazu zwingen, ihre Heimat zu verlassen, Naturkatastrophen auslösen und uns unserer gesamten Lebensgrundlage berauben. Genauso drastisch wie dieser Ausblick ist, sollten auch unsere politischen Maßnahmen sein, um diese Krise zu bewältigen. Das gilt für die Bundes-, Landes- und eben auch die kommunale Ebene.“

 

Ergänzend dazu die Sprecherin Nele Wolf:

„Die Tatsache, dass auf kommunaler Ebene wichtige Voraussetzungen für effektiven Klimaschutz fehlen und diese von Seiten der Länder- und Bundesregierungen kommen müssen, darf nicht als Ausrede genutzt werden. Gerade jetzt ist es wichtig, von kommunaler Ebene aus Druck auf die Entscheidungsträger*innen von Bund und Ländern auszuüben. Auch darf die Corona-Pandemie kein Grund für klimaschädliche Beschlüsse sein!“