Die GRÜNE JUGEND Göttingen unterstützt die Bürgerinitiative (BI) Dragoneranger „Acker statt Beton“ in ihrer Forderung, die knapp 15 ha Acker im Leinetal in Weende zu erhalten und spricht sich gegen die geplante Flächenversiegelung aus.

Dazu die Sprecherin Nele Wolf:
„Flächenversiegelung geht immer einher mit dem Verlust von Biodiversität und Lebensräumen.
Hinzu kommt in diesem Fall der Verlust eines Naherholungsgebietes und erhebliche Lärm-und Schmutzbelastung für die angrenzenden Wohngebiete durch die geplante industrielle und logistische Nutzung.
Die Versiegelung dieses fruchtbaren Ackerbodens wirkt sich außerdem direkt negativ auf das Raumklima der Stadt aus.“

Ergänzend die Sprecherin Leonore Merth:
„Bodenschutz ist Klimaschutz! Die organische Bodensubstanz ist elementar für die Kohlenstoffspeicherung,
welche bei Versiegelung der Fläche verloren geht.
In Göttingen gibt es einige brachliegende Flächen, die von Industrie umgeben sind und als mögliche Standorte geprüft werden müssen. In dem Gewerbeflächenkonzept der Stadt ist vorgesehen, dass bereits vorhandene ungenutzte Flächen geprüft werden sollen, bevor neue grüne Flächen ausgewiesen werden.“

Deshalb fordern wir als GRÜNE JUGEND die Stadt dazu auf, eine nachhaltige, verantwortungsvolle Klimapolitik zu betreiben, alternative Standortmöglichkeiten zu überprüfenund in einem transparenten Verfahren die Öffentlichkeit und vor allem die Anwohner*innen mit einzubeziehen.