stoppt_polizeigewaltKein Riskieren von Todesopfern bei Versammlungen!
Die GRÜNE JUGEND Göttingen unterstützt die Petition für ein Verbot von Pfefferspray. Die lokale Initiative „BürgerInnen beobachten Polizei und Justizhat die Petition am 25.05.2011 gestartet. Die GRÜNE JUGEND Göttingen ruft alle Menschen dazu auf, diese Petition bis zum 07.07.2011 mitzuzeichnen (dazu ist eine Registrierung auf der Internetseite des Bundestages nötig) und weiterzuverbreiten.
Im Jahr 2009 sind in Deutschland mindestens drei Menschen nach einem polizeilichen Pfeffersprayeinsatz ums Leben gekommen. Seit dem sind mindestens zwei weitere Todesfälle hinzugekommen. Ein erhebliches gesundheitliches Risiko besteht für Asthmatiker_Innen (5% der Erwachsenen), Allergiker_Innen (20% der Erwachsenen) und Menschen die Beruhigungsmittel, Drogen oder bestimmte Medikamente zu sich genommen haben.
Die Initiative „BürgerInnen beobachten Polizei und Justiz“ fasst es gut zusammen: „Von Verhältnismäßigkeit der polizeilichen Mittel kann keine Rede mehr sein, wenn z.B. eine Sitzblockade mittels Einsatz eines potentiell tödlichen Reizmittels aufgelöst wird“. Weiterhin kritisieren die Beobachter_Innen, dass die Polizei immer häufiger, wahllos und unangekündigt Pfefferspray gegen Versammlungen einsetzt, ohne dass die Notwendigkeit dazu besteht. Diese Kritik unterstützen wir aufgrund eigener Erfahrungswerte in Göttingen!
„Als Asthmatiker_In kann ich nicht glauben, dass es geltendes Recht sein soll, dass ich, jedes mal wenn ich an einer Demonstration teilnehmen möchte, damit rechnen muss, ums Leben zu kommen. Für Menschen wie mich besteht unter der aktuellen Rechtslage faktisch kein Grundrecht auf Versammlungsfreiheit“, so ein Mitglied der GRÜNEN JUGEND Göttingen.
WIR RUFEN DAZU AUF, DIESE PETITION ZU UNTERSCHREIBEN UND ZU VERBREITEN!