antifaVergangenen Sonntag, den 9. Mai, haben in Bad Gandersheim rund 1000 Menschen gegen einen geplanten Parteitag der niedersächsischen NPD protestiert. Der Parteitag war zuvor per einstweiliger Anordnung vom Amtsgericht verboten worden. Trotzdem hatte Adolf Dammann, der Vorsitzende der Neo-Nazi Partei, angekündigt mit seinen rechten Schergen nach Bad Gandersheim kommen zu wollen. Dazu kam es nicht: die NPD wich kurzfristig nach Willhelmshafen aus und konnte auch dort nur unter Protesten und mit stark dezimierter Besetzung tagen.

Mit dabei unter den zivilgesellschaftlichen Protesten in Bad Gandersheim, die von einem breiten Bündnis vor Ort organisiert wurden, waren auch ca. 20 Mitglieder der GRÜNEN JUGEND aus Göttingen, Hannover und Goslar. Der breite, bunte und entschlossene Protest hat ein deutliches Zeichen in Bad Gandersheim und damit auch ein Mal mehr in der weiteren Region um Göttingen gesetzt: Nazis sind hier nicht willkommen! Das gilt auch für die Unterstützer_Innen von Nazistrukturen. So wurde Herr Esser, der das ehemalige Kurhaus an die NPD vermieten wollte, auf der Abschlusskundgebung in der Rede des Bürgermeisters zur unerwünschten Person in Bad Gandersheim erklärt. In Göttingen dürfte sich nach den Äußerungen von Herrn Esser, an die NPD zu vermieten sei “doch nix Besonnderes”, wohl auch kein Platz mehr finden, an dem er noch gerne gesehen währe.